Bessere Lebensräume

Der laut Inschriftentafel im Jahre 1884 im neogotischen Stil errichtete, langgestreckt Backsteinmassivbau beherrscht mit seiner nördlichen Schaufassade die südliche Begrenzung des Gutshofes. Das Gebäude ist in seinen Fassadenstrukturen wie auch in den ein­drucksvollen Stallgewölben und dem Pfettendachstuhl nahezu unverändert im Kernbauzustand überliefert. (Adresse: Alte Kirchstraße 6 H, J, K, L, 38126 Braunschweig-Mascherode).

Der Backsteinbau wurde als Kuh- und Bullenstall gebaut und später auch als Schweinestall genutzt. Die Grundrisse werden durch die rasterartige Anordnung gußeiserner Säulen gegliedert, auf denen die fünfschiffige gemauerte Gewölbekonstruktion über dem Erdgeschoss abgesetzt ist. Die ca. 5 m breite Remise ist als Großraum ohne jede weitere Unterteilung erhalten und wird von einem fünfteiligen Kreuzgewölbe überspannt, das auf Wand- und Eckvorlagen abgesetzt ist.

Gewölbe-Stall: Die halbsteinigen Kreuzgratgewölbe (Backstein) der drei mittleren Gewölbe-schiffe sind in einem annähernd quadratischen Stützenraster mit Seitenlängen von ca. 3,40 m auf gußeisernen Säulen abgesetzt. Die Seitenschiffe an den Traufwänden sind mit Quertonnengewölben überdeckt, die auf ca. 13 cm breiten, in den Außenwänden und auf den gußeisernen Säulenköpfen aufgelagerten Stahlträgern abgesetzt sind.

Der Umbau geschieht mit der Begleitung Kontrolle des Denkmalschutzes. Das Ergebnis eines Umbaus kommt dem eines Neubaus sehr nahe, und dementsprechend umfangreich gestaltet sich ein solches Vorhaben in der Praxis. Die Kosten für die Wiederherstellung sind i.d.R. damit deutlich höher als bei einer weniger umfangreichen Sanierungsmaßnahme oder der Erstellung eines Neubaus.


Bestechende Einblicke
12 atemberaubende Wohnungen warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.
Willkommenin Mascherode